Datenjournalismus auf der re:publica 2011

 

Zusammen mit Daniel Dietrich vom Open Data Network habe ich den Track re:open auf der Netzkonferenz re:publica 2011 in Berlin vorbereitet. Daniel hat hier einen Überblick über alle Veranstaltungen rund um OpenData und Datenjournalismus aufgelistet. Ich möchte den Datenjournalismusteil detaillierter beschreiben und auf einige andere Vorträge außerhalb des Tracks verweisen. Manche werden auf Englisch gehalten.

Die folgenden vier Veranstaltungen  finden am Mittwoch, den 13. April, im kleinen Saal der Kalkscheune statt. Sie werden nicht live per Stream verfügbar sein.

Um 15 Uhr stellt Nicolas Kayser-Brill die Frage: Can datajournalismu generate both, meaning and cash? Nicolas versucht also den Blick in die Zukunft der jungen Onlinejournalsmusdisziplin und  kann darauf sicherlich gut Antwort geben, arbeitet er doch für die französische Datenjournalismusagentur OWNI. Er war Mitautor des Textes Media companies must become trusted data hubs.

Um 16 Uhr spricht dann Chris Taggart über lokalen Datenjournalismus: Opening up local and global data. Er ist die zentrale Figur hinter OpenlyLocal, eine Datenaggregator für die britische Lokalpolitik und vor allem auch hinter OpenCorporates – eine Datenbank über Unternehmen weltweit. Wer sich einen Vorgeschmack von Chris machen will, kann hier im Blog den Beitrag OpenData is about Data Democracy lesen.

Um 17 Uhr beschäftigt sich Gregor Aisch mit praktischen Aspekten des Visuellen Datenjournalismus‘. Gregor ist Gestalter und Programmierer und setzte unlängst für ZEIT Online die Karten über die Anwohner im Umkreis von AKW in Deutschland und den USA um. Zusammen mit ihm habe ich die Twitter Live Map und die Fluglärmkarte für die taz realisiert.

Um 18 Uhr führt Christiane Elmer in die Datenjournalismuspraxis ein und stellt Herangehensweisen und Werkzeuge vor: Wie Journalisten Daten finden und sicher nutzen. Christiane arbeitet bei der dpa, war dort Mitglied dpa-regioinfo-Redaktion und ist unter anderem für den Bereich Recherchetraining bei der Nachrichtenagentur tätig.

Außerhalb der re:open-Reihe möchte ich folgende drei Veranstaltungen empfehlen:

Zum Warmlaufen für den Datenjournalismusteil geht es am Mittwoch um 14.30 Uhr eine halbe Stunde lang um die aufklärerische Wirkung von Datenvisualisierung.

Um 14.30 Uhr am  Donnerstag spricht Marcus Bösch zu Newsgames und Gamification.

Am Freitag um 12 Uhr ist Patrick Meier, der an der Crowdsourcing Plattform Ushahidi mitarbeitet, mit seinem Vortrag Changing the world, one map at a time dran.

Schließlich seien Interessierte auch noch auf das Treffen des OpenData Network e.V. am Mittwochabend um 19 Uhr im kleinen Saal der Kalkscheune verwiesen. An dem kann auch ohne re:publica Eintrittskarte teilgenommen werden.

Ach ja: Es gibt ein regelmässiges Datenjournalismustreffen in Berlin. Etwa alle 4-6 Wochen – das nächste wohl im Mai.

2 Gedanken zu „Datenjournalismus auf der re:publica 2011

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