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DataWrangler Tutorial – Aus gescanntem Dokument wird eine Tabelle

Wrangler Demo Video from Stanford Visualization Group on Vimeo.

Anhand der Rechenschaftsberichte der Parteien für 2009 wird hier gezeigt, wie sich DataWrangler nutzen lässt. Diese Browser-Anwendung der Universität Standford erlaubt eine Echtzeitmanipulation von Datensätzen mittels einer grafischen Benutzeroberfläche. Es ist ein etwas kompliziert anmutendes Tool – aber es lohnt sich damit zu beschäftigen, da es viel Datenarbeit ersparen kann.

Vor zehn Tagen veröffentlichte taz.de zwei Werkzeuge rund um Parteispenden, die wir von OpenDataCity umgesetzt haben. Einmal eine interaktive Karte der Spender für 2009 über 10.000 Euro sowie ein Recherchetool für die 6700 Spenden über 10.000 Euro in den Jahren 1994 bis 2009. Das ist nur die Spitze des Eisberges; bei manchen Parteien machen die undokumentierten Spenden unter 10.000 Euro die Hälfte der gesamten Finanzen aus. Mehr dazu in diesem taz-Kommentar.

Eigentlich hätte das alles schon viel früher erscheinen sollen; die Vorbereitungen dafür liefen schon seit Ende vergangenen Jahres. Doch dann kamen die Umwälzungen in Nordafrika sowie der Tsunami und die GAUs von Japan dazwischen. So rutschte die Geschichte immer weiter nach hinten und das Pech wollte es, dass Spiegel Online ausgerechnet eine Woche früher ebenfalls eine Parteispendenvisualisierung anbot. Die ist recht gelungen und funktional. Glücklicherweise konzentriert sie sich auf Großspenden über 50.000 Euro und bietet nur die Zahlen ab 1998 auf. Auch stellt SPON – entgegen der taz – die grundlegenden Daten nicht zur Weiterverwendung zur Verfügung (hier finden sich die Daten für 1994 bis 2009).

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